24. April – 30.Mai 2026
Horse, Horses, Horses, Horses.
Das Pferd in der Malerei
“..the feel of horses long before horses enter the scene..” schreibt Patti Smith am Covertext ihres stilprägendes Debütalbums “Horses” von 1975. Was hier als Ahnung einer sich aufbauenden Spannung formuliert ist gilt gerade so für die Malerei. Die figurative Malerei ist hier besonders gefordert, weil sie immer auch noch der Darstellung verpflichtet ist.
Seit den Höhlenmalereien von Lascaux ist das Pferd ein beständiges Motiv in der Kunst und das am häufigsten dargestellte Tier. Das Pferd fordert motivisch wie formal Künstlerinnen und Künstler aller Epochen von der Renaissance bis in die klassische Moderne und die zeitgenössische Kunst und ist der emotionale Schlüssel für Freiheit und Dynamik. Zuletzt sind die ikonischen „Horse Paintings“ der US- amerikanischen Malerin Susan Rothenberg 1978 als Neoexpressionismus in die Kunstgeschichte eingegangen.
„Einfachheit ohne Vielfalt ist gänzlich ohne Geschmack“ schreibt der englische Maler William Hogarth 1754 in seiner ästhetischen Theorie der „Analyse der Schönheit.“ Was für die Malerei gilt, gilt auch für das Ausstellen.
Zu sehen sind gemalte Bilder von Siegfried Anzinger, Markus Bacher, Matthias Bernhard, Sarah Bogner, Janz Franz, Johanna Freise, Robert Freund, Lena Göbel, Antonius Höckelmann, Michael Horsky, Ina Hsu, Axel Jonsson, Ronald Kodritsch, Alfred Kubin, Maria Peters, Werner Reinisch – und damit die Vielfalt der figurativen Malerei.
Abb. Siegfried Anzinger, Die Erschaffung des Pferdes,1998, courtesy Galerie 422, Gmunden
FAQ: Vernissage am 23. April 2026, 19 Uhr
Ausstellung geöffnet vom 24. April bis 30. Mai 2026
Öffnungszeiten bei Ausstellungen des Vereins Polylog
Donnerstag, 16:30-18:30 Uhr
Freitag, 16:30-18:30 Uhr
Samstag, 10 -13 + 14-16 Uhr, Feiertag geschlossen,
Gruppenführungen für Schulen und Interessierte nach Vereinbarung.
Kontakt und weitere Infos: www.verein-polylog.at



